Die unglaubliche Geschichte des Radio R.O.M. asbl

 

oder

sw

Piratensender zum Lokalradio

 

 

2009

 

Das Jahr 2009 bringt neuen Wind in die Technikabteilung von Radio ROM 106,5Mhz.

 

Im ersten Semester

 

Bis August wird einen neue Programmsoftware gekauft, getestet und angepasst an unsere Bedürfnisse.

 

Einige neue Veränderungen in der Studiotechnik erfolgten.

 

Zweites Semester :

 

Einführung des neuen Programms ab 1. September 2009

 

Ausarbeitung einer neuen Internetpräsenz für Radio ROM

 

Entwickeln einer speziellen Scheduling-Software für die Top100 Sendung welche es erlaubt die Platzierungen automatisch anzusagen und die Titel absteigend abzuspielen
 

Installation von neuem Mikrofonmischpult und neuen Mikrofonen um die Sendequalität weiter zu verbessern
 

 

 

2008

 

Ein Jahr voller neuer Projekte

Im ersten Quartal

Kann der Sender sein Musikprogramm weiter ausbauen und es erfolgen erste grössere Updates von der Internetpräsenz. (andere werden folgen)

Die Arbeiten am neuen Sendemast wurden soweit abgeschlossen, jedoch zeigt das Sendematerial diverse Probleme auf und ist sicherlich vom Alter geplagt.

Neue PC werden fertig gestellt um die Alten zu ersetzen. Auch wurde im Studio ein neuer TFT Schirm und nee Mikrofonhalterungen installiert.

Neue Werbepartner werden stets gesucht und einige gefunden, die Radio ROM unterstützen.

 

Im zweiten Quartal

Angeschafft wurde ein Klimagerät um Sendeanlage im Sommer abkühlen zu können.

Veränderungen im Studio vorgenommen - neue Deckenhalterung,...

 

Im dritten Quartal

Eine WebCam wurde im Studio installiert und ist ab September funktionstüchtig.

 

Im vierten Quartal

Radio ROM ist dabei auf einen neue Studioautomatisieruungs-Software zu testen. EzDJPro wird voraussichtlich 2009 nach ausführlichen Tests in Betrieb gehen.

 

 

 

2007

 

 

Die Planungen und Arbeiten schreiten gut voran.

 

 

Die Verantwortlichen des Senders stellen einen 5 Jahres Plan auf, in dem man plant :

 

 

 

2006

 

 

 

Die neue Internetpräsenz von Radio R.O.M. wird erstmal im Januar vorgestellt. Die volle Funktionsfähigkeit dieser wird für das dritte Quartal 2007 erwartet.

 

Erste Sendeversuche das Radioprogramm auch ins Internet zu übertragen erfolgten im März und April. Ab Juli 2006 gewährleistet Radio R.O.M. den Zuhörern auch über das Internet ein volles 24stündiges Programm. Online-Musikwünsche und -Grüße an Zuhörer sind damit nun erstmals möglich

 

Auch unterstützen neue Werbepartner den Lokalsender fortan sämtliche Aktivitäten.

 

 

 

2005

 

 

Ein turbulentes Jahr für den Sender, denn es lief nicht alles wie geplant. Dem Sender standen etliche administrative Probleme gegenüber und die in Betriebnahme des Senders vom neuen Standpunkt verzögerte sich.

 

Neue Werbepartner und Aktivitäten bei denen der Sender mit anderen Vereinen zusammenarbeitet sind gefunden.

 

 

 

2004

 

 

Die Gemeinde stellt ihre Arbeiten, vom Verlegen der Kabelsträngen, des Aufstellen des Sockels für den Sendemast und des Häuschen's für die Unterbringung des gesamten Sendematerial und sämtliche Strom- und Telefonkabel fertig. Gleichzeitig werden vom Sender Schritte in die Wege geleitet um die Sendefrequenz zu ändern.

 

Die Verantwortlichen reichen bei der P&T Luxembourg die Anfrage auf eine galvanische Leitung ein um den Sendebetrieb im Dolenberg weiter gewährleisten zu können.

 

 

 

2003

 

 

Die Gemeinde Medernach beginnt mit den Strassenarbeiten zur unterirdischer Verlegung sämtlicher Kabel und Rohre des gesamten Dolenbergs. Somit werden die Kabelstränge für die geplante Verlagerung der Sendeanlage und des Sendemastes in den Dolenberg verlegt.

 

2002

 

 

Ein schwieriges Jahr für den Sender, diverse administrative Rückschläge und mit der Suche nach neuen Moderatoren und Werbepartner versucht das Radioteam den richtigen Weg zu finden, um Radio R.O.M. die gebührende Anerkennung der letzten Jahre wieder zu geben.

 

Erstmals präsentiert sich Radio R.O.M. in einer Testphase im Internet unter www.radiorom1065.com

 

 

2001

 

 

Die Verantwortlichen des Senders stellen einen 5 Jahres Plan auf, in dem man plant :

 

 

1993

 

 

Im Januar 1993 war es dann endlich soweit, Radio R.O.M. wie sich nun der Sender nannte nahm den Sendebetrieb auf. Die verantwortlichen Behörden hatten dem Sender eine neue Frequenz "106.5MHz" zugewiesen, welche gleichzeitig mit dem Lokalsender "RIG" aus Gilsdorf geteilt werden musste.

 

Den Zuhörern wurde wieder ein interessantes Programm zweimal wöchentlich , jeweils am Dienstag und Donnerstag geboten.

 

Als Unterkunft des Senders diente schlussendlich nach langer Suche der Heizungskeller von Guy MOLITOR. Die Räumlichkeiten waren alles andere als bequem, die damaligen Sendungen wurden stets vom Geräusch des Heizungsbrenner begleitet.

 

Im Juli 1993 wurde der Sender auf 100 Watt aufgewertet.

 

Nach etlichen Verhandlungen mit der Gemeinde Medernach, um dem Sender eine bessere Unterkunft zu bieten, stellte diese die freistehenden Räume im Keller des Gemeindehauses zu Verfügung.

 

Sämtliches Material wurde aus dem Heizungskeller wieder ausgebaut und das Radioteam zog nach vielen Stunden Vorbereitungen und Umbauarbeiten in seine neue Räumlichkeiten ein.

 

 

1992

 

 

Als am 25. Februar das neue Radiogesetz in Kraft trat, reichten die Verantwortlichen reichten eine Anfrage für die Sendelizenz ein. Es war dies der Neuanfang von Radio M103 und der Lokalsender sollte ab sofort Radio R.O.M. heißen. Ein neues Konzept und auch ein neues Lokal für Radio R.O.M. mussten her und Radio R.O.M. war nun legal und offiziell wiedergeboren.

 

Den Zuhörern ein interessantes Musikprogramm bieten zu können, das man auch selbst mitbestimmen kann, war sicherlich eine der Ursachen, dass sogenannte Piratensender aus dem Boden schossen wie Pilze. Es waren 1988 eine Handvoll optimistischer Idealisten wie Paul GOERGEN, Guy MOLITOR und Serge SIMON die die Gründer von Radio M103 waren und die 1992, das "Geburtsjahr" von Radio R.O.M., den Sendebetrieb wieder aufnahmen.

 

 

 

 

Eine neue Unterkunft musste herbei und es stellte sich jedoch heraus, dass dies nicht so einfach war, wie es sich die Verantwortlichen des Senders vorgestellt hatten.

 

 

1990

 

 

Nach langem Hin und Her zwischen beider Parteien, kam es zu einer Einigung und dem Lokalsender wurde sämtliches Sendematerial und Apparaturen zurück gegeben.

 

Neue Sendetechnik mit einem Profi-Mischpult mit zwei CD-Playern, Plattenspieler und drei Mikrophonen.

 

 

1989

 

 

Der Lokalsender "Radio M103" wird auf Anordnung des luxemburgischen Staatsanwaltes am 6. September abgeschaltet. Die Begründung dieser Schliessung sollte sein, dass der Radiosender den Funkverkehr des Flugverkehrs stören würde. Dem Lokalsender wurde das gesamte Sendematerial beschlagnahmt und sämtliche Privatwohnungen aller Mitglieder durchsucht.

 

(Zeitungausschnitt aus dem Tageblatt 1989)

 

 

 

1988

 

 

Aller Anfang war Radio M103 - der Piratensender

 

 

 

Den Anfang von M103 verbrachte man in den Räumlichkeiten die zum Umkleiden der Fußballspieler im "Café des Sports" in Medernach dienten.

 

Eine eigene Radiosendung zu produzieren war gar nicht so schwierig. Das Studiomaterial setzte sich aus einem Mischpult, Plattenspieler, Mikrophone und ein Kassettendeck zusammen. Sämtliches Material, ob Kassettendeck oder Plattenspieler stammten von den damaligen Moderatoren. An CD/DVD oder MiniDisc-Playern war noch nicht zu denken.

 

Nach zwei monatiger Arbeit am und um das Sendematerial war es am 28. und 29. Mai 1988 soweit; Radio ARANTIA ging zum ersten Mal auf Sendung. Mit Hilfe eines Quartz Senders (103Mhz) stellten 12 freiwillige Moderatoren den Zuhörern ein interessantes Musik und Themenprogramm ( eine Sportsendung, eine Feierabendsendung...) zusammen.

 

Radio ARANTIA strahlte fortan sein Programm auf der Frequenz 103Mhz zweimal wöchentlich, jeweils am Dienstag und Donnerstag von 6h - 24h aus

 

Man gab später dem Radiosender den Namen M103, da er auf der Frequenz 103Mhz UKW Stereo sendete. Die damaligen Zuhörer waren begeistert von der Vielfalt der verschiedenen Sendungen und Musikrichtungen die Radio M103 anbot.